C-Junioren wieder mit Gold

15.04.2019 Allgemein ULU

Das C1-Team von Unihockey Luzern reiht einen weiteren Meistertitel in seine Team-History. Zum dritten Mal in Folge sichern sich die Jungs die Goldmedaille bei den C-Junioren. In Weggis bezwangen sie in der Finalissima das Team von March-Altendorf mit 3:1. Auch die zweite ULU-C-Mannschaft spielte um den Titel. Da im C-Junioren-Unihockey schweizweit vier Titel vergeben werden, aufgeteilt in vier Regionen, trat die zweite C-Mannschaft in Olten an. Das noch sehr junge Team, die Hälfte davon noch im D-Junioren-Alter, holte dort den sehr guten 4. Rang.

Würdiger Rahmen
Unihockey Luzern bewarb sich wiederum für die Austragung eines Finalturniers beim Verband, und weil das C1-Team diese Saison grösstenteils aus Spielern des Partnervereins HC Weggis-Küssnacht bestand, versuchte man die Spiele in die Dörflihalle nach Weggis was auch gelang. Mit der tatkräftigen Unterstützung zahlreicher Helfer und Eltern, gelang es OK-Chef Thomas Sigrist den Titelkämpfen vom vergangenen Wochenende einen würdigen und attraktiven Rahmen zu verleihen.

Saison ohne Makel
Vorausgegangen war der Finalissima in Weggis wiederum eine Saison ohne jeden Makel für das C1. Das Team agierte in zwei Meisterschaftsgruppen und holte in beiden mit ihrem schnellen Kombinationsspiel den Gruppensieg ohne einen Punktverlust, mit den Torverhältnissen 337:45 und 323:67. Mit diesen total 660 geschossenen Toren lag die Mannschaft sogar 54 Treffer über der Marke des Vorjahres, dies obwohl die Mannschaft mit nur gerade drei Feldspielern des älteren Jahrgangs besetzt war. Am Finalturnier in Weggis standen der ULU-Offensivmaschine Mannschaften aus Sursee, Inwil-Baar, Rychenberg-Winterthur, Baden-Birmenstorf und March-Höfe-Altendorf gegenüber. Das Ziel der ULU-Boys war mit der Titelverteidigung klar formuliert. Der Weg dorthin verlief dann allerdings nicht immer ganz so reibungslos. Anders als in fast allen Meisterschaftsspielen, waren durchaus auch kämpferische Tugenden gefragt - welche die Jungs aber auch stets überzeugend lieferten.

Zähes Ringen
Den Halbfinaleinzug verdiente sich ULU am Samstag durch Siege gegen Rychenberg (14:5) und Sursee (8:5). Dort trafen sie am Sonntag auf den Zweitplatzierten des anderen Tableaus, Baden-Birmenstorf. Mit einer recht knappen 3:1-Führung ging es in die Pause. In der zweiten Hälfte funktionierte das Passspiel besser und so gewannen "les bleus" mit 10:3 und zogen so zum sechsten Mal in Folge seit 2013 in den Final einer Finalrunde ein. Auf der Gegenseite stand March-Höfe- Altendorf, der Gruppensieger der Gruppe 16. Die Schwyzer hielten lange Zeit dagegen, erkämpften sich gute Chancen, während der Titelverteidiger einige Male nur das Gehäuse traf. Schliesslich blieben die jungen ULU-Boys auch in ihrem 38. Saisonspiel ungeschlagen und setzten sich in diesem zähen finalen Ringen knapp aber verdient mit 3:1 durch. Damit war das Ziel erreicht und die Saison konnte mit der Meisterfeier abgeschlossen werden. Fast ebenso erfreulich war, dass die sehr junge zweite Mannschaft in Olten den vierten Platz erringen konnte.

Ein herzliches Dankeschön gebührt allen Helfern, Betreuern und den Teams für faire und gute Spiele und eine ausgezeichnete Organisation!

Rangliste:
1. Unihockey Luzern (Gold) 2. March-Höfe-Altendorf (Silber) 3. Baden-Birmenstorf (Bronze) 4. Sursee 5. Inwil-Baar 6. Rychenberg Winterthur