Ohne Punkte gegen Herisau und Gators

11.02.2019 Allgemein ulu

Im Heimspiel gegen Herisau, das punkten musste um die Playoffs zu erreichen, startete Unihockey Luzern gefällig und kreierte mehrere hochkarätige Chancen. Der Ball zirkulierte schnell und sicher in der Offensive. Ein Tor sowie ein Pfosten- und ein Lattenschuss waren allerdings die einzige Ausbeute. Zwar hatten die Blauweissen ein weiteres reguläres Tor geschossen, die Unparteiischen aberkannten aber den Treffer und übersahen, dass der Herisauer Keeper den Ball geschickt wieder aus dem Netz gefischt hatte. Herisau verwertete in der Folge einen Konter zum 1:1. Im Mitteldrittel bauten die ersatzgeschwächten Zentralschweizer immer mehr ab. Die aufsässigen Ostschweizer rissen zeitweise sogar das Spieldiktat an sich und Luzerns Offensivabteilung war nicht mehr in der Lage zu reagieren. Es fehlten grippebedingt Blum, Kramelhofer, Petermann und Piittisjärvi sowie die langzeitverletzten Gamboni und Wagner. Aus der U21 konnten keine Ersatzspieler aufgeboten werden, da die Mannschaft ebenfalls mit reduziertem Kader gleichzeitig im Tessin spielte. So endete das Spiel, ohne dass Luzern ein weiteres Mal skoren konnte. Die zahlreichen Absenzen und dadurch nötigen Umstellungen sowie die dürftige Schiedsrichterleistung sind allerdings keine Entschuldigung für die harmlose Offensivleistung. Den Luzernern mangelte es - nicht zum ersten Mal - an Kaltblütigkeit, Entschlossenheit und daran, dass kein Spieler in der Lage war, im Torabschluss mit gutem Beispiel voranzugehen.

Tags darauf gastierte Luzern für das letzte Meisterschaftsspiel in Diepoldsau, wo die Widnau Gators warteten. Die Absenzenliste bei den Luzernern war dabei noch deutlich länger und noch prominenter als Tags zuvor. Nicht mit von der Partie waren nebst den Langzeitverletzten auch Blum, Kramelhofer, Nieminen, Petermann Uotila und Piittisjärvi. Jeffrey war zwar mit von der Partie, spielte allerdings keine Minute. So war es wenig verwunderlich, dass das Rumpfteam nach einem ansprechenden ersten Drittel (1:1), im Verlauf des zweiten Drittels allmählich in Rücklage geriet. Nach 40 Minuten stand es 1:4. Gelegenheiten das Resultat zu verkürzen waren genug da, doch das Dauerthema Chancenauswertung verfolgte die Leuchten auch ennet dem Rhein. Zum Schluss hiess es 3:8. Eine abermals durchwachsene Meisterschaft ging somit mit vier Niederlagen in Serie zu Ende. Waren die Leuchten vor diesen vier Matchs noch auf dem vierten Tabellenplatz anzutreffen, sind sie jetzt abgerutscht auf Rang 7. Damit treffen sie im Playoff-Viertelfinal auf das zweitplatzierte Bülach.